Monika Leskovar spielt Cello auf vulkanischem Boden, hinter ihr ein rauchender Vulkan
I. Cellistin

Monika Leskovar — Cellistin

Instrument
Vincenzo Postiglione, Neapel 1884
Erster Satz

Mit dreizehn Jahren wurde sie jüngste Preisträgerin des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs. Heute ist sie Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin, für die jeder einzelne Ton eine Frage der Vollkommenheit ist.

II Biografie

Der Weg eines Tons

  1. 1981

    Geboren

    Kreuztal, Deutschland

  2. 1987

    Erste Cellostunde

    Musikschule Elly Bašić, Zagreb — bei Dobrila Berković Magdalenić

  3. 1995

    Internationaler Tschaikowsky-Wettbewerb

    Sendai, Japan — erster Preis; mit dreizehn die jüngste Preisträgerin

  4. 1998

    Eurovision Young Musicians

    Wien — erste kroatische Finalistin

  5. 1999

    Roberto-Caruana-Wettbewerb

    Mailand — Preisträgerin

  6. 2001

    ARD-Musikwettbewerb

    München — Preis und Publikumspreis

  7. 2003

    Adam International Cello Competition

    Neuseeland — Preisträgerin

  8. 2006

    Assistentin von David Geringas

    Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin

  9. 2010

    Solocellistin

    Münchner Philharmoniker, Saison 2010/2011

  10. 2012

    Professorin

    Conservatorio della Svizzera italiana, Lugano

  11. 2017

    Dozentin

    Musikakademie der Universität Zagreb

Durch die Jahre scrollen

Monika Leskovar, geboren 1981, studierte von 1996 bis 2005 Violoncello an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und arbeitete dort auch als Assistentin am Lehrstuhl von Prof. David Geringas. In Meisterkursen u. a. bei Mstislav Rostropowitsch und Bernard Greenhouse perfektionierte Monika Leskovar ihr Können.

Sie gewann mehrere erste Preise bei internationalen Violoncello-Wettbewerben, u. a. beim 5. Adam International Cello Festival and Competition, Neuseeland, und beim 2. International Tchaikovsky Competition for Young Musicians, Japan, sowie den zweiten Preis und den Publikumspreis des Internationalen ARD-Musikwettbewerbs 2001 und den dritten Preis beim Rostropowitsch-Wettbewerb.

Sie spielt mit bedeutenden Dirigenten, u. a. mit Valery Gergiev, Thomas Hengelbrock, Kazushi Ono, Alan Buribayev, Martin Turnovský und Johannes Wildner, und mit vielen anerkannten Orchestern wie der Moskauer Philharmonie, der Sendai Philharmonie und der Slowenischen Philharmonie, dem Royal Symphony Orchestra Sevilla, dem St. Petersburger Symphonieorchester und der Zagreber Philharmonie.

Ihr künstlerisches Interesse gilt auch der Kammermusik. Dabei konzertiert sie zusammen mit Giovanni Sollima, Gidon Kremer und der Kremerata Baltica, Yuri Bashmet, Boris Berezovsky, Vassily Lobanov, Julian Rachlin, Itamar Golan, Mischa Maisky, Tabea Zimmermann und Sofia Gubaidulina. Des Weiteren runden Auftritte mit dem Prager Kammerorchester und dem Litauischen Kammerorchester ihre kammermusikalischen Aktivitäten ab.

Monika Leskovar tritt bei internationalen Musikfestivals auf und gibt Rezitale in Europa, Japan, Australien und Neuseeland. Auf drei CD-Einspielungen bietet sie eine Auswahl aus der Cellomusik des 19. und 20. Jahrhunderts dar.

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III Hören

Aufnahmen

VI Coda

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